Die Wirkung von Yogahilft

Soziale Arbeit durch Yoga

Soziales Yoga ist mehr als bloß eine Yogastunde: Es handelt sich um ein gezielt niedrigschwelliges Angebot, das Menschen in herausfordernden Lebenssituationen Zugang zu Yoga ermöglicht. Mit dem Programm YOGAHILFT bringen wir Yoga in soziale und staatliche Einrichtungen, um Teilhabe und Prävention zu fördern. Wir verbinden die Expertise der kooperierenden Träger*innen mit unserer Kompetenz in Sozialem Yoga zu einem wirkungsvollen Angebot. 55 soziale und staatliche Einrichtungen in Hamburg, Köln, Oldenburg und München nutzen bereits die Wirkung von YOGAHILFT. Sie sehen und spüren, dass Teilnehmer*innen und Einrichtungen profitieren. Jede Woche unterrichten 62 engagierte YOGAHILFT-Lehrerinnen bis zu 1.000 Menschen bundesweit in 81 YOGAHILFT-Gruppen.

Wie wirkt Soziales Yoga?

Erstens durch den direkten körperlich-geistigen Einfluss: Die Yogapraxis mit Atemübungen, Körperhaltungen, Entspannungsphasen und achtsamer Gruppenpraxis ermöglicht es, Stress und Anspannung abzubauen, innere Ruhe zu erfahren und wieder Verbindung zum eigenen Körper und Erleben herzustellen.

Zweitens entsteht durch das gemeinsame Üben in einer Gruppe das Gefühl von Zugehörigkeit, Gemeinschaft und Unterstützung. Ein besonders wichtigter Aspekt für Menschen, die Isolation, Überforderung oder Ausgrenzung erleben.

Drittens dient Soziales Yoga als Brücke in eine stärkere Lebens­struktur: Es schafft Räume, in denen Zugang zu Teilhabe möglich wird, wo Menschen ihre Ressourcen entdecken und stärken können. Die Erfahrungsberichte des Programms zeigen, dass Teilnehmende sagen „In mir ist wieder Licht“ und „In mir ist wieder Freiheit“.

Ein wichtiges Merkmal ist die Niedrigschwelligkeit: Die Angebote für die Teilnehmende kostenfrei, finden in vertrauten Räumen statt und setzen keine Yoga-Erfahrung voraus. Die Kurse werden von speziell qualifizierten Yogalehrer*Innen geleitet, die Fortbildungen im Bereich Trauma, sowie spezialisierte Zertifizierungen entsprechend der Programmschwerpunkte durchlaufen haben.

Unser Warum

Soziales Yoga bringt Yoga dorthin, wo Menschen leben, die keinen leichten Zugang zu Bewegung, Entspannung oder Achtsamkeit haben. Es ist Yoga für alle – unabhängig von Alter, Herkunft, Einkommen und Lebenssituation. Langfristig wirkt Soziales Yoga über die einzelne Stunde hinaus. Wer regelmäßig übt, erfährt mehr Ruhe, Stabilität und innere Kraft. Yoga hilft, den Alltag zu bewältigen, Beziehungen achtsamer zu gestalten und Herausforderungen mit neuer Energie zu begegnen.

Wir glauben: Yoga gehört in die Mitte der Gesellschaft. Jede und jeder soll die Möglichkeit haben, Yoga zu erfahren und nicht nur die, die es sich leisten können. Soziales Yoga ist gelebte Teilhabe, Prävention und Menschlichkeit. Es macht sichtbar, was möglich ist, wenn Bewegung, Atem und Mitgefühl zusammenkommen.

Yoga hilft. Immer. Und überall.

Yogahilft wirkt...

AUFSUCHEND
Wir gehen dorthin, wo sich die Menschen sicher fühlen. In Einrichtungen, denen sie vertrauen. So erreichen wir Menschen, die geflüchtet sind, Obdachlosigkeit erfahren haben, im Strafvollzug sind, in strukturell benachteiligten Familien aufwachsen oder im Alter von Armut betroffen sind.

QUALIFIZIERT
YOGAHILFT-Lehrer*innen haben mehrere Jahres Unterrichts-Erfahrung. Alle haben eine Fortbildung zu ‘Yoga und Trauma‘. Bei PrÄViG unterrichten zertifizierte Kinderyogalehrerinnen, bei OMY! speziell fortgebildetete Seniorenyogalehrer*innen. Alle, die YOGAHILFT unterrichten, sind aus voller Überzeugung beim sozialen Yoga. Das wirkt.

ZUVERLÄSSIG
YOGAHILFT findet statt. Jede Woche. Pro Gruppe 40 Mal im Jahr. Das garantieren wir mit unserem Yogalehrenden-Netzwerk. So entsteht Vertrauen – die Basis für Veränderung und für Wirkung.

Unser Ziel

Die Idee am Anfang

In einer tiefen Krise hat Cornelia Brammen therapiebegleitend durch Yoga zurück in ihre Kraft gefunden. Das ist Purusha, das Bewusstsein dafür, dass es in uns ein immer leuchtendes Licht, einen unzerstörbaren Kern gibt.
Nach der Ausbildung zur Kundalini Yogalehrerin gründete Cornelia am 6. April 2014 den Verein Yoga für alle e.V. in Hamburg. Im gleichen Jahr launchte sie die LANGENACHTDESYOOOGA als Fundraising-Event. „Ohne wundervolle Menschen, die mit mir an die Idee geglaubt haben, wäre das nie möglich gewesen,“ sagt die Vereinsgründerin.

Die erste Gruppe soziales Yoga hat die Gründerin 2016 selbst geleitet. Die eingeplante Yogalehrerin hatte eine Woche vor dem Start Bedenken, Yoga auf dem Stuhl zu unterrichten. „Daraus haben wir gelernt, dass wir die Yogalehrerinnen für soziale Arbeit fortbilden müssen.“ Seit 2016 hat Yoga für alle e.V. 2.000 Yogalehrende fortgebildet. „Unser Yogalehrerinnen-Netzwerk in Hamburg, Berlin und München ist großartig. Sie alle haben selbst die Erfahrung gemacht, dass Yoga in Lebenskrisen eine wirkungsvolle Unterstützung ist, um Kraft aufzubauen und Perspektiven zu entwickeln. Diese Erfahrung geben sie auf hohem professionellen Niveau weiter. Sie leben Yoga für alle.“

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Cornelia Brammen​​
Gründerin, Geschäftsführende Vorständin, PL PrÄVIG