YOGAHILFT-Akademie

Du arbeitest direkt mit Menschen als Sozialpädagog*in, Lehrer*in, Therapeut*in, Yogalehrer*in, Übungsleiter*in? Dann haben wir was für Dich. Die YOGAHILFT-Akademie bietet spezialisierte Fortbildungen, die Dich als Fachkraft wirkungsvoll unterstützen. Wir brauchen Menschen, die bereit und qualifiziert sind, Yoga in den Sozialraum zu bringen. 

YOGAHILFT hat seit 2015 mehr als 700 Yogalehrende in Yoga und Trauma sowie OMY! fortgebildet. YOGAHILFT-Lehrer*innen leisten einen Beitrag zu Sozialer Arbeit und Bildung Das ist ein Geschenk und eine besondere Verantwortung. Es bedarf einer besonderen Haltung. YOGAHILFT-Lehrende sind weder therapeutisch noch diagnostisch noch als Freundin vor Ort. Sie geben die Methode des Yoga weiter. Nachhaltig, professional und aus sozialer Verantwortung heraus. 

Fortbildungen der YOGAHILFT-Akademie

Yoga und Trauma

Der Yogaunterricht für Menschen mit Traumaerfahrungen braucht besonderes Wissen und einen besonderen Blick. Dinge die für viele von uns alltäglich und normal sind, z.B. ohne Sorgen in einen Yogakurs zu gehen und mitzumachen, ist für Menschen mit Erfahrungen von Grenzüberschreitung oder großer Erschütterung nicht so einfach möglich. Für das Unterrichten gelten besondere Bedingungen. Traumatische Erfahrungen hinterlassen im Körpergedächtnis Spuren, die durch Körperarbeit an die Oberfläche gelangen können. So ist es für Yogalehrerende wichtig, zu wissen, wie sie damit umgehen und was ihre Rolle ist.

Yoga 60plus

Der Yogaunterricht für Menschen, die zwischen 60 und 100 Jahre alt sind, braucht besonderes Wissen und einen besonderen Blick. Dinge die für viele von uns alltäglich und normal sind, z.B. einfach in ein Yogastudio zu spazieren, 15 Euro oder mehr für eine Yogastunde zu bezahlen und geschmeidig auf die Matte zu gleiten, ist für Menschen im Rollstuhl, nach Schlaganfall oder bei beginnender Demenz nicht so einfach. OMY! (Oh my Yoga!) ist ein Programm von YOGAHILFT speziell für Menschen 60+ mit kleiner Rente. Stephanie Brauch hat die Fortbildung für YOGAHILFT entwickelt. Bei den Präsenz-Terminen arbeitet sie mit GERT, dem gerontologischen Testanzug.

Inklusions-Yoga

YOGAHILFT hat es sich zum Ziel gesetzt, Yoga für alle zu ermöglichen. Alle sind in diesem Fall Menschen, die aus eigener Kraft keinen Zugang zu Yoga haben. Für Menschen mit Behinderung ist es zum einen noch nicht möglich, einfach an einem Yoga-Kurs teilzunehmen. Die Barrieren sind zu vielfältig. Zum anderen gibt es noch zu wenig Menschen mit Behinderung, die eine Yogalehrer*innen-Ausbildung haben. Das möchten wir ändern. Bereits zweimal haben wir die Fortbildung 'Yoga von und für Menschen mit und ohne Behinderung' zusammen mit Special Olympics und Mechthild Kreuser (Foto) durchgeführt.

Soziales Kinderyoga

Für Yogalehrer*innen, Lehrkräfte, Sozialpädagog*innen und alle, die mit Kindern arbeiten. Soziales Kinderyoga - nur bei YOGAHILFT. Die Fortbildung Kinderyoga richtet sich an alle, die mit Kindern arbeiten: Lehrer*innen, Sozialpädagog*innen, Yogalehrende, Therapeut*innen. Sie vermittelt Grundlagen des Kinderyoga als einen Baustein von Sozialer Arbeit mit Kindern und für Kinder. Entwickelt hat die Fortbildung Marina Lorenzen-Schmidt für YOGAHILFT. Marina ist Sozialpädagogin, Kinder- und Erwachsenenyogalehrerin und seit 2022 im Team PrÄViG von YOGAHILFT.

Bindung und Yoga

Menschen, die mit Kindern arbeiten, brauchen Wissen über ihr eigenes Bindungsmuster. Nur so können sie verhindern, dass ihre eigenen Bindungsverletzungen zu einem emotionalen Pingpong mit unsicher oder desorganisiert gebundenen Kindern führen. YOGAHILFT bildet gemeinsam mit Sozialpädagogin Hannah Gorzinski und Diplom-Psychologin Dr. Mirja Görlach in diesem Bereich fort. Die Fortbildung ist für Lehrkräfte, Yogalehrende und alle therapeutisch oder sozialpädagogisch mit Kindern arbeitenden Menschen konzipiert. Sie ist auch Teil des Fortbildungsprogramms am Landesinstitut für Lehrerfortbildung in Hamburg.

Gewaltfreie Komm. und Yoga

Gewaltfreie Kommunikation ist eine Haltung und eine Methode. Dahinter steht die Personenzentrierte Kommunikation nach Carl Rogers sowie die praktische Weiterentwicklung durch Marshall Rosenberg. Gewaltfreie Kommunikation ist die Grundhaltung aller YOGAHILFT-Lehrenden. Im Rollenspiel mit Lehrkräften und allen, die mit Kindern arbeiten, vermittelt die Fortbildung, wie wichtig Selbsteinfühlung ist, um empathisch, akzeptierend und authentisch kommunizieren zu können.

Das sagen Teilnehmer*innen

Du hast Fragen?

Andrea Schoof
Hauptamtliche Mitarbeiterin